16.01.2019 / Communiqués / Lebensraum Dorf / , , , , , , ,

Vernehmlassung Revision Ortskern

Weitläufige Fussgängerzonen zum gemütlichen Flanieren, genussvolles Shopping und gesellige Gastgärten – um Arlesheim auch in Zukunft für Einheimische aber auch für Besucher attraktiver zu machen, erarbeiten wir gemeinsam derzeit am Projekt zur Ortskernentwicklung. Bereits erfolgte Workshops haben deutlich aufgezeigt, dass unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen.

Gerne fassen wir die für uns priorisierten Punkte kurz zusammen:

  • Überiridische Parkplätze müssen in der bestehenden Menge zwingend erhalten bleiben. Gerade ältere Mitmenschen möchten dort das Auto abstellen und anschliessend ihre Besorgungen zu Fuss erledigen können. Unterirdische Parkings bereiten der älteren Generation oftmals durch die beengende Situation Mühe. Es wäre für das hiesige Gewerbe wirtschaftlich gesehen ein Rückschritt, wenn man dieses Kundensegment aufgrund der Parkplatzsituation verlieren würde.
  • Die geplante Überbauung der beiden bestehenden überirdischen Parkplätze Burri Burri und Andlauerweg empfinden wir als eine (zu) kurzfristige Denkweise mit weitreichend negativen Folgen. Abgesehen von unserem bereits erfolgten Hinweis betreffend der älteren Generation, möchten wir auch auf einen falschen Anreiz der Veräusserung von wertvollem Gemeingut hinweisen. Dies bedarf viel Weit-­‐ und Vorsicht. Hierzu möchten wir auch auf die einschränkende Positionierung des Brunnens beim Burri Burri Parkplatz hinweisen.
  • Ein spezieller Ort in Arlesheim ist auch der alte Friedhof, welcher unserer Meinung nach ein schützenswerter Ort der Erholung bleiben muss.
  • Gerne weisen wir auch – wie bereits am letzten Workshop erwähnt – auf die bevorzugte Einbahnstrasse vor der Metzgerei Jenzer hin. Dies einerseits zur Verkehrsberuhigung und andererseits sind die Parkplätze bereits gezielt in der vorgegebenen Richtung konzipiert.
  • Gerne möchten wir noch erwähnen, dass das Konzept des Strassenbelags im Dorfkern mit den Pflastersteinen zu überdenken ist. Der Fokus neben einer ansprechenden Optik ist dabei auf folgende Punkte zu legen: > Trittsicherheit auch im Winter > Kostengünstig in der Wartung bzw. Instandhaltung Als gelungenes Beispiel ist aus unserer Sicht die neue Gestaltung der Rathausstrasse in Liestal, wo kreativ durch wenige Elemente ein konventioneller Belag optisch reizvoll erscheint.
  • Mehr barrierefreie, öffentliche Toiletten
  • Einladende Sitzgelegenheiten
  • Zivilstandesamt nicht mehr auf dem Dorfplatz, respektive Reduktion der Nutzungsmenge
  • Optimierte Beschilderung und Wegweisungen (Parkplatz, Hotels, Sehenswürdigkeiten) Z.B. auf dem Dorfplatz Beschilderung zum Dom

Die CVP Arlesheim empfiehlt dem Gemeinderat diese Anliegen zum Wohle der Bevölkerung von Arlesheim und einem attraktiven einzigartigen Dorfkern bei der laufenden Revision zu berücksichtigen und wird den weiteren Prozess aufmerksam mitverfolgen und -gestalten.

Ortskernentwickl. CVP Arlesheim Jan_2019

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